18. Februar

Hochwasserfrühwarnung für Einsatzkräfte und BürgerInnen

Anhaltende Regenschauer, Unwetter und Starkregenereignisse sorgen regelmäßig für steigende Flusspegel. Jeder der in der Nähe eines Flusses wohnt, kennt die aufkeimenden Ängste nur zu gut. Kleine friedliche Bäche werden zu bedrohenden Fluten, die alles mit sich reißen. Jene die glücklicherweise von derartigen Katastrophen unbetroffenen sind, verfolgen mit schreckgeweiteten Augen die unglaublichen, alles vernichtenden Wassermassen im Fernsehen und Internet.

Mit wasserstand.info zur Hochwasserfrühwarnung hat es sich Microtronics zur Aufgabe gemacht, Gemeinden, Feuerwehren, Katastrophenschutz und die BürgerInnen mit moderner Technik in derartigen Situationen zu unterschützen.

An neuralgischen Punkten werden dazu autarke Radarsensoren mit einer integrierten Solarstation installiert. In regelmäßigen Abständen wird der Pegelstand des Flusses gemessen. Die Daten werden via Mobilfunk an eine Webplattform geschickt. Auf der Plattform www.wasserstand.info werden die Pegelstände angezeigt. Die historischen Daten ermöglichen mit einer zusätzlichen Wetterprognose eine umfassende, objektive Bewertung der aktuellen Bedrohungssituation.

Wird ein definierter Schwellwert überschritten, schaltet das System automatisch in den Alarmmodus. Die hinterlegten Einsatzkräfte werden per SMS verständigt. wasserstand.info misst nun alle 5 Minuten den aktuellen Pegelstand und überträgt die Werte im Viertelstundentakt. Im Ernstfall resultiert dies in einem deutlichen Zeitgewinn und dem früheren Einleiten von Maßnahmen.

Zusätzlich können sich BürgerInnen auf Plattform wasserstand.info für kostenlose Alarm-SMS registrieren. Jede Messstation umfasst dabei eine sogenannte Zone zu der sich die BürgerInnen anmelden können. Mit einem Klick warnen die Einsatzkräfte die registrierten Bürger vor einem drohenden Hochwasser, sodass jeder Betroffene rechtzeitig Vorbereitungen treffen kann (Keller ausräumen, Auto wegbringen, Pellets-Tank leeren, …).

Die Vorteile

  • Schnellere Information für Einsatzkräfte und Bürger
  • Objektive Bewertung der tatsächliche Bedrohungssituation
  • Deutlicher Zeitgewinn im Ernstfall
  • Schadensminimierung durch schnellere Reaktion